Menu


- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -

Home

Download Flyer Weltsichten Festival 2018
Download Flyer 2018 als PDF

Das große
Jubiläumsfestival

20 Vorträge über Abenteuer, Fotografie
und Reisen - vom 2. bis 4. März 2018.


- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -Zwanzig der besten Referenten zeigen viele ihrer einmaligen, exklusiv für das zwanzigste Weltsichten-Jubiläumsfestival zusammengestellten Geschichten! Auf kurze Episoden aus ihren ersten Vorträgen, mit denen sie vor Jahrzenten berühmt wurden, folgen ihre neuesten Berichte.

Mit dabei u.a. Arved Fuchs, 2 Jäger des Lichts mit ihren eigen Vorträgen - Markus Mauthe und Bernd Römmelt, sowie der bekannte Tierfotograf Thomas Sbampato und viele weitere tolle Fotografen und spannende Abenteurer!! 

Tickets können schon über unser Büro unter info@weltsichten.de bestellt werden. Der Kartenvorverkauf in den Vorverkaufsstellen und online hat begonnen.

Programm und Kartenshop >> HIER << 

 


 

Neuigkeiten:

Festival- News: ACHTUNG!!

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -Der Vortrag „Ausgestiegen- mit Rentiernomaden in Nordnorwegen unterwegs“ fällt aufgrund einer Erkrankung des Referenten aus! Wir wünschen ihm herzlichst gute Genesung!
Dafür wird der abenteuerliebende, sympathische Fotojournalist Jürgen Schütte u.a. von seinem Überlebenskampf bei der nächtlichen Überquerung der Ostsee in seiner Live – Reportage „Schweden – Land der Kontraste“ berichten. Die bereits erworbenen Karten für „Ausgestiegen“ können für „Schweden“ eingesetzt werden oder zum Festival umgetauscht werden.

Weltsichten - News

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -Ein tolles und emotionales Wochenende liegt hinter uns… Zur Scheunenparty, früher Inselfest, kamen zahlreiche Helfer des Weltsichten Festivals, immer mehr Nachbarn, ehemalige Crewmitglieder und Jugendliche der Bolivienkinderreisegruppen der letzten Jahre (Reiseberichte ausführlich unter „Bolivienreisen“ auf www.saalfeld-Samaipata.de). Einige der Jugendlichen übernachteten in der Museumsscheune. Am Sonntagvormittag hielten Jurek und Anna, beide reisten Anfang diesen Jahres mit, einen Vortrag über ihre Erlebnisse in Bolivien mit den Straßenkindern und dies ging echt unter die Haut… (über 15.000 Kinder und Jugendliche durchliefen seit der Gründung vor 21 Jahren das Projekt). Wir wussten sofort, dass diesen Vortrag mehr Menschen hören und sehen sollten und entschlossen uns ihn am Freitag, den 2.3.18 um 17.30 Uhr vor der offiziellen Weltsichten - Festivaleröffnung zu zeigen.
Außerdem wurden die Spendenwürfel „Brot für kleine Hände“ am Wochenende verteilt. Rund 150 dieser roten Würfel werden bei den Bäckern der Region in der Adventszeit auf dem Tresen stehen. Letztes Jahr kamen so, sowie über Weihnachtskonzerte und über www.gemeinsam.helfen-online.de (Provision für Internetkäufe) für „Brot für kleine Hände“ 10.065 € zusammen. Diese Hilfe wird auch dieses Jahr wieder benötigt, denn die Bäcker Azubis des Jugendstadtviertels "Barrio Juvenil" brauchen dringend einen neuen Backofen. Die Bäckerei "Dulce Hogar" ist eine wichtige Ausbildungsstätte für die jungen Menschen aus den Heimen, die sich somit ein Fundament für ihre eigene Zukunft aufbauen können. Zusätzlich werden bis zu 4000 Roggenbrötchen TÄGLICH gebacken und diese gratis an die anderen Heime abgegeben.
Das schöne Wochenende ließen wir mit einem Saalepaddeltrip von Kaulsdorf nach Saalfeld, bei hohem Wasserstand, ausklingen und beinah wäre einer am Wehr vor Reschwitz in die kalte Saale gekentert…
 

Fünfte Etappe des neuen Projekts "Weltsichten reloaded - zurück auf den eigenen Spuren der Weltumradlung"

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -Endlich Indien, der krönende Abschluss unserer Weltreise! Zum 9. Mal in Indien und die Faszination ist immer noch gewaltig! Der Hauptgrund unseres Indienbesuchs war unsere Adoptivfamilie von der Weltumradlung wieder zu sehen und ihnen Fritz vorzustellen. Unsere Schwester Sumita hoffte, dass Fritz und der Sohn der Familie sich anfreunden und unsere tiefe Freundschaft eine Generation weiter tragen. Was sich auch erfüllte, die Jungs hingen den ganzen Tag zusammen.
Nach einigen Tagen in Kalkutta fuhren wir ins Nagaland, ein Bundesland welches erst vor einigen Jahren für Touristen geöffnet wurde. Dort wollten wir in den äußersten Nordosten, zu den ehemaligen Kopfjägern in den Bergdschungel. Ein Traum seit der Weltumradlung. Es war extrem spannend - alte tätowierte Männer, unendlich viele Totenköpfe (heute von Tieren), Männer die mit Speer auf Jagd gingen, Könige in riesigen Strohpalästen usw.. Leider mussten wir wegen den Problemen mit Myanmar und Terroristen unter anderen Bergstämmen, sowie wieder aufkeimenden Autonomie Kämpfen gegen Indien, aus Sicherheit früher abreisen. Als unser Jeep nach einigen Kontrollen an der Grenze abfuhr, hielt er plötzlich kurz darauf - 9 Typen zwängten sich um uns in den Jeep hinein, Säcke landeten auf dem Autodach und es stellte sich heraus, dass die Opiumschmuggler uns benutzten in der Hoffnung durch uns Ausländer nicht kontrolliert zu werden, was auch klappte. 100kg wurden transportiert. Wir fanden dies erst heraus als die Typen sich selber mit Opium volldröhnten und auf der kleinen überwucherten Dschungelpiste dahin donnerten. Bei Ankunft entfernten wir uns rasch und fuhren mit einem anderen Taxi schnell weiter in den nächsten Bundesstaat, damit wir nicht weiter hineingezogen werden.
Wieder zurück in Kalkutta erlebten wir das größte Fest des Jahres. Kali/ Durga, die Schutzgöttin Kalkuttas und Frau Shivas, wurde geehrt. Ganz Kalkutta war geschmückt und voller temporärer riesiger Tempel. Eine Woche dauert diese religiöse Feier, mit Trommeln, Tänzen und Gebeten. Ein Chaos und Sog der uns wieder tief in das mystische, geheimnisvolle Indien brachte.
Am Flughafen erneut Abschiedstränen. Abschied ist immer schwer, aber andere Freunde warten. Um irgendwo anzukommen muss man irgendwo gehen…

Vierte Etappe des neuen Projekts "Weltsichten reloaded - zurück auf den eigenen Spuren der Weltumradlung"

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -Das erste Mal führte uns unsere Weltumradlung nach Thailand. Ein paar Jahre später wurde die Dschunke in einer Werft überholt und wurde zum Drehort eines Hollywood- Piraten- Streifens. Ab und an kamen wir auf weiteren Reisen mit dem Rad immer wieder nach Thailand. Trotzdem waren wir dankbar über Insider- Tipps aus der 20 jährigen Thailand- Erfahrung von unserem Kollegen, Freund und kurzzeitigem Dschunkencrewmitglied- Dirk Bleyer. (Hinweis: Dirk ist mit seinem brandneuen Thailand- Vortrag beim 20. Weltsichten- Festival dabei!)
Der fast undurchdringliche Bergdschungel an der Myanmargrenze war zur Weltumradlung wegen Opiumschmugglern und Kriegsgefahr gesperrt. Nun konnten wir hinein. Dirk gab uns Ideen und Kontakte zu Bergvölkern und interessanten Lebensarten, wie der heilige, goldene „Pferde Tempel“, wo Mönche am Morgen mit ihren Pferden losreiten um die Spenden abzuholen. Oder der Affentempel, wo wir uns, wie auch Dirk, gegen übereifrige Affen, welche uns an den Rucksack wollten, wehrten. Eigentlich wollten wir diese Reise in einem kunterbunten TukTuk machen, so wie Susi Bemsel und Daniel Snaider, die damit die halbe Welt bereisten (ihre Reisereportage ist auch beim 20. Weltsichten- Festival zu sehen!). Aber TukTuk's werden immer seltener, dafür gibt es nun Pick Up's mit Tuk Tuk ähnlichen Aufbau. Genauso eines organisierten wir für uns um einige Tage in die entlegenen Bergdörfer zu gelangen.
Axel´s Traum: Endlich den Elefantenführerschein zu machen, hat er nicht verwirklicht, nachdem er sah, wie die Tiere leiden müssen.
Nach dem Länderdreieck an der Myanmar- und Laosgrenze, wollten wir noch die Strecke der Weltumradlung im Süden nachreisen, um dann schon wieder auf zur nächsten und diesjährigen letzten Etappe, nach Kalkutta und Nordostindien zu reisen…

Dritte Etappe des neuen Projekts „Weltsichten reloaded - zurück auf den eigenen Spuren der Weltumradlung“

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -Nach einem anstrengenden Flug kamen wir endlich auf Ost Sumbawa an. Wir freuten uns riesig auf Haris - er lebte jahrelang mit uns auf der Dschunke. Nun betreibt er eine Motorradhelm-und Teppichwäscherei in Südost Sulawesi und ernährt damit seine mittlerweile 7 köpfige Familie. Hier ist noch fast alles wie vor 27 Jahren – Pferdetaxis, Dreck, laut, kaum elektrischer Strom, aber alle Menschen sind sooo herzlich!! Mit Haris besuchten wir einen weiteren Teil seiner Familie, welche er schon seit vielen Jahren nicht gesehen hat. Sie sind Seenomaden und leben in Stelzenhäusern auf einem Korallenriff vor Südost Sulawesi in der Bandasee. Die Tage dort waren sehr emotional. Haris Cousin wartete sogar mit seiner Hochzeit bis wir ankamen.
Weiter ging es auf Flores. Dort besuchten wir eine Leprastation, wo wir uns während der Weltumradlung länger aufhielten. Eine Schwester und ein Patient konnten sich sogar noch an uns erinnern. Im Dschungel in Zentralflores wollten wir dann noch die Höhle sehen, in welcher im Jahr 2003 die ausgestorbene Menschenart Homo Florensis gefunden wurde. Auf dem Weg dorthin kamen wir an Dörfern, der dort lebenden Bergvölker, vorbei...
                                                                                                                     

Bild: Mit Haris (Mitte) bei seiner Familie im Stelzenhaus